andi abroad


Neues Jahr: Endspurt
4. Januar 2009, 11:46
Einsortiert unter: Alltag, to avoid

Lange nichts neues von mir, hier ein kurzer Zwischenbericht: Ich habe die Zeit vom 19.12. bis zum 2.1. daheim im Norden verbracht und die Weihnachtstage, meinen Geburtstag und Silvester genossen und gefeiert, eine mehr als zufriedenstellende Geschenkeausbeute verbucht… . Alles super. Jetzt bin ich seit gestern morgen wieder in Wien. Und nichts ist super. Das ganze Elend begann schon etwa 4 Stunden vor meiner Abreise: Bauchweh und Übelkeit stellten sich ein und ich blickte der zehnstündigen Zugfahrt mit Panik entgegen. Nach einem tränenreichen Abschied und einer Autofahrt nach Hannover (Gott sei Dank musste ich nicht mit dem Zug dorthin fahren!) stieg ich dann in den Nachtzug. Schockiert stellte ich fest, dass das Sechserabteil auch mit sechs Leuten besetzt war. Es sollte also unmöglich werden, eine bequeme Schlafposition einzunehmen. Irgendwie konnte ich doch schlafen, irgendwie verschwanden meine Bauchschmerzen und irgendwie kam ich dann in Wien an. Mit einem dicken Kloß im Hals fuhr ich zu meiner Wohnung. Dort war noch niemand, die Zimmer eisekalt, ich fror. Also nahm ich erstmal ein heißes Bad, das sich dann irgendwie als lauwarmes Bad herausstellte, duschte daher zusätzlich noch ein bisschen heißer und ging einkaufen. Soweit so gut, alles schien super, die Heizung schaffte es nur leider nicht, das Zimmer mit den hohen Decken schnell aufzuwärmen. Ich kuschelte mich also in meine Bettdecke (die leider gar nicht kuschelig ist), und nahm mir einen Text für die Uni, verbrachte 3 Stunden damit, ihn zu lesen. Immer noch frierend und dazu noch müde, beschloss ich dann, ins Kino zu gehen. Allein, ja, aber es ist auch einfach noch kein Mensch hier, mit dem man was unternehmen könnte. Zuvor bemitleidete ich mich noch ein bisschen selbst und versuchte meine (zuverlässig 3 Wochen zu früh auftretende) Prüfungspanik zu beruhigen. Dann ab ins Kino, durch den minus 7-Grad-kalten  Abend.  Madagascar 2, lustiger Film, leider ein bisschen zu albern. Nun ja, nach dem Film Rückkehr in die Wohnung, wieder unter die Bettdecke, aufwärmen (denn das Zimmer war immer noch kalt), lesen und dann einschlafen. Mutig hatte ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, daraus wurde jedoch nichts, denn am nächsten, am heutigen morgen drehte ich mich lieber noch einmal um, denn das Zimmer hatte sich über Nacht endlich behaglich aufgewärmt. Also stand ich auf. Um viertel vor zehn. Das ist eine Stunde her. Und meine Prüfunspanik ist noch da. Und Heimweh.  Noch 26 Mal schlafen…


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kenn ich.

Kommentar von Tai




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