andi abroad


Freitag, 30.Januar,…
30. Januar 2009, 13:11
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…Mittags. Heute ist mein letzter Tag, den ich von morgens bis abends in Wien verbringen werde. Und damit ist auch dies der letzte Artikel, der auf Wiener Boden verfasst wird.

Es ist schon schade. In den letzten Wochen/Monaten habe ich mich ziemlich gut eingelebt, die Stadt mögen gelernt – und jetzt (weiterlesen…)



Arltgasse
18. Januar 2009, 18:31
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… dort begann mein heutiger Spaziergang durch das eisekalte Wien, den ich zwischen zweieinhalbstündiger Klausurstoffwiederholung und eineinhalbstündiger Referatsvorbereitung einlegte. Viel zu erzählen gabs nicht, nur dass ich ein Schnitzelbrötchen (weiterlesen…)



Wotruba-Kirche
17. Januar 2009, 10:39
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Gestern hat die Sonne geschienen! Und nachdem ich am Vormittag mein Lernpensum für den Tag schon erfüllt hatte, beschloss ich die Sonnenstrahlen zu nutzen, um ein paar Bilder in der Stadt zu machen. Gutes Wetter, neue Kamera – eine gute Kombination. Vor allem auch, weil (weiterlesen…)



Schnee!
14. Januar 2009, 23:39
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Heute schneite es in Wien. Leider habe ich den besten Teil (nämlich den, wo die weiße Pracht noch jungfräulich die Gehwehge und Grünflächen bedeckt und ganz schön aussieht) verpasst, weil ich da in der Bibliothek saß und mir das Kapitel “Klassifikation” und das Kapitel “Diagnostik” einverleibt habe… Tja und am Nachmittag und am Abend, als ich endlich Chancen hatte auch mal rauszukommen, hatte sich die Schneepracht in glitschige Böden der U-Bahn-Stationen und grauschwarze Schneeschlammpampe auf den Straßen verwandelt. Trotzdem – da ich heute ein halbes Stündchen Zeti abzwacken konnte, hab ich mir die Kamera geschnappt und ein bisschen rumgeknipst. Ich bin zwar noch keine Meisterfotografin, aber die Bilder sind zumindest ein bisschen schön. Finde ich:

Uni

Uni

vorm Rathhaus

vorm Rathhaus

Burgtheater

Burgtheater

Parlament

Parlament

Rathaus

Rathaus



Steinhof
11. Januar 2009, 22:04
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Im letzten Jahr im 3. Semester oder so habe ich in Bremen in Qualitative Methoden I gemeinsam mit Saskia und Franzi ein Referat über eine Studie von Karl Schwediauer gehalten. Diese Studie behandelt die Wiener Psychiatrische Anstalt am Steinhof, heute das “Otto Wagner-Spital”. Und da wollte ich es mir irgendwie nicht nehmen lassen, mal zu schauen, wie es dort denn so aussieht. Schwediauers Studie (und unsere Seminararbeit ;-) ) machen deutlich, wie schlimm die Zustände vor nicht allzu langer Zeit (30 Jahre) in der Anstalt waren und wie die psychisch gestörten Patienten behandelt worden sind (nämlich gar nicht psychologisch korrekt, und eher “verwahrt” als “behandelt”).

Das Gelände ist enorm weitläufig und es gibt außer dem Bereich mit den zahlreichen Klinikgebäuden noch ein Erholungsgebiet, das Wiesen und Waldstücke umfasst. Mitten drin und am höchsten Punkt des gesamten Steinhofes gelegen thront die Otto-Wagner-Kirche. Leider war sie verschlossen und ich konnte sie nur von außen bewundern.

Auch die Ausstellung auf dem Klinikgelände, die Dokumentationen über die Behandlung, Verwahrung und Vernichtung psychisch Gestörter in der NS-Zeit entält, war leider verschlossen. Da es außerdem recht kalt war und meine Schuhe für einen Spaziergang durch das verschneite Erholungsgebeit auch nicht geeignet waren, verließ ich den Steinhof recht früh und begab mich wieder an den Schreibtisch um zu lernen.

Hier ein paar Bilder vom kurzen Ausflug:

Karte des Erholungsgebietes Steinhof

Karte des Erholungsgebietes Steinhof

Ansicht des Otto-Wagner-Spitals

Ansicht des Otto-Wagner-Spitals

Von der Anhöhe des Geländes Sicht nach unten zum Eingang

Von der Anhöhe des Geländes Sicht nach unten zum Eingang

Kirche

Kirche

Die Kuppel der Kirche

Die Kuppel der Kirche



Neues Jahr: Endspurt
4. Januar 2009, 11:46
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Lange nichts neues von mir, hier ein kurzer Zwischenbericht: Ich habe die Zeit vom 19.12. bis zum 2.1. daheim im Norden verbracht und die Weihnachtstage, meinen Geburtstag und Silvester genossen und gefeiert, eine mehr als zufriedenstellende Geschenkeausbeute verbucht… . Alles super. Jetzt bin ich seit gestern morgen wieder in Wien. Und nichts ist super. Das ganze Elend begann schon etwa 4 Stunden vor meiner Abreise: Bauchweh und Übelkeit stellten sich ein und ich blickte der zehnstündigen Zugfahrt mit Panik entgegen. Nach einem tränenreichen Abschied und einer Autofahrt nach Hannover (Gott sei Dank musste ich nicht mit dem Zug dorthin fahren!) stieg ich dann in den Nachtzug. Schockiert stellte ich fest, dass das Sechserabteil auch mit sechs Leuten besetzt war. Es sollte also unmöglich werden, eine bequeme Schlafposition einzunehmen. Irgendwie konnte ich doch schlafen, irgendwie verschwanden meine Bauchschmerzen und irgendwie kam ich dann in Wien an. Mit einem dicken Kloß im Hals fuhr ich zu meiner Wohnung. Dort war noch niemand, die Zimmer eisekalt, ich fror. Also nahm ich erstmal ein heißes Bad, das sich dann irgendwie als lauwarmes Bad herausstellte, duschte daher zusätzlich noch ein bisschen heißer und ging einkaufen. Soweit so gut, alles schien super, die Heizung schaffte es nur leider nicht, das Zimmer mit den hohen Decken schnell aufzuwärmen. Ich kuschelte mich also in meine Bettdecke (die leider gar nicht kuschelig ist), und nahm mir einen Text für die Uni, verbrachte 3 Stunden damit, ihn zu lesen. Immer noch frierend und dazu noch müde, beschloss ich dann, ins Kino zu gehen. Allein, ja, aber es ist auch einfach noch kein Mensch hier, mit dem man was unternehmen könnte. Zuvor bemitleidete ich mich noch ein bisschen selbst und versuchte meine (zuverlässig 3 Wochen zu früh auftretende) Prüfungspanik zu beruhigen. Dann ab ins Kino, durch den minus 7-Grad-kalten  Abend.  Madagascar 2, lustiger Film, leider ein bisschen zu albern. Nun ja, nach dem Film Rückkehr in die Wohnung, wieder unter die Bettdecke, aufwärmen (denn das Zimmer war immer noch kalt), lesen und dann einschlafen. Mutig hatte ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, daraus wurde jedoch nichts, denn am nächsten, am heutigen morgen drehte ich mich lieber noch einmal um, denn das Zimmer hatte sich über Nacht endlich behaglich aufgewärmt. Also stand ich auf. Um viertel vor zehn. Das ist eine Stunde her. Und meine Prüfunspanik ist noch da. Und Heimweh.  Noch 26 Mal schlafen…




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